ITSCHNER-STAMM Cilla
Fabrikarbeiterin, Journalistin, Kolporteurin
1887 - 1957
Originaria della Galizia austriaca. Di famiglia ebraica.
Moglie di Hans Itschner.
Soggiorna anche al Monte Verità di Ascona /TI, e a Parigi, dove da Georges Cochon, antenato degli squatters, apprende i metodi di lotta che saranno ripresi dal sindacato zurighese degli inquilini. Nel 1917 coeditrice de la Forderung.
Redige le sue memorie (una autoanamnesi) alla clinica zurighese di Burghölzli, dove sarà internata nel 1919. Trascorrerà la maggior parte della sua vita in diversi ospedali psichiatrici.
Cilla Itschner-Stamm (1887-1957)
Geboren in Gliniany Ostgalizien (damals Österreich heute Ukraine), in eine jüdisch orthodoxe Familie, kam sie 1902 nach Zürich.
Cilla war Mitglied im von Gustav Landauer gegründeten Sozialisten Bund in Zürich und gehörte auch zum Kreis um Fritz Brupbacher. Von der Wohnungsnot in Zürich betroffen, organsierten Cilla Stamm und ihr Ehemann Hans Itschner von 1911 bis 1912 gemeinsam mit der anarchistisch geprägten Sozialistischen Jugend (SJO), unter dem Banner einer roten Fahne mit schwarzem Punkt, die erste Mieter*innengewerkschaft der Schweiz, die mit ihren über 400 Mitgliedern als Vorläuferin heutiger Häuserbewegungen angesehen werden kann. Mitarbeit an der anarchistischen Zeitung Der Revoluzzer , die zwischen 1915 und 1916 in Zürich vom Brupbacherkreis (Schwänligruppe) herausgegeben und anfänglich von Hans Itschner redigiert wurde. 1917 Mitgründerin der anarchistisch orientierten Gruppe Forderung, die eine gleichnamige Zeitung herausgab, die von Cilla und Hans Itschner redigiert wurde.
Musste sich ihm Juni 1919 in psychiatrische Behandlung begeben. Von da an wechselnde Klinikaufenthalte. Am 6. Februar 1922 wird Cilla erneut gegen ihren Willen in die Rheinau eingewiesen. Zwischen Februar und April 1924 kann sie die Anstalt zum letzten Mal für längere Zeit verlassen. Danach wir sie bis zu ihrem Tod in der Anstalt festgehalten.
FONTI: GB, WP // Werner Portmann, Siegbert Wolf, "Ja, ich kämpfte! ....," Münster, Unrast, 2006 //
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